Donnerstag, April 30th, 2009, 20:44


(REVIEW) G – Into the Rain


Version: 1.0

Releasedatum: 25.04.2009

Verkaufspreis: 3.99€
Publisher: Soma Games

Entwickler: Soma Games
"Idee, Story, Grafik und Sound. In allen vier Punkten ist G super gelungen. Der noch etwas hohe Preis, ist bei den angekündigten Updates durchaus gerechtfertigt. Wer mal auf angenehme Spielerlebnisse ohne Gewalt und Stress steht, sollte zugreifen!"

-Sven Szota



9

Grafik

9

Audio

10

Gameplay

9

Spielspaß

Dieses Game hat den Don't press HOME Award verliehen bekommen
9

Gesamtpunktzahl



(Review) G - Into the Rain

Der erste iPhone-Titel der christlichen Entwickler von Soma Games, hat bei uns schon für mächtig Aufmerksamkeit gesorgt und wurde als “wunderschönes Spiel” deklariert. Ob Schönheit reicht und das Innere lieber verdeckt bleiben sollte, erfahrt ihr nach dem Break.

Um was geht es?
G steht für das englische Wort “Gravity” also “Anziehungskraft”, welche eine elemenatre Rolle spielt.
Als Captain des Schiffes Ptolemy ist deine Aufgabe das Erkunden eines, sich erscheckend schnell nähernden, Weltraumgebildes , gefüllt mit Staub,Gas und Eis, welches von den Menschen “The Rain” genannt wird. Als später bekannt wurde, dass diese mysteriöse Wolke um einiges größer als unser Solarsystem ist und hier Menschen leben könnten, fing das große Erforschen an.
Mit Hilfe von verschiedenen Peilraketen sollst du so viel wie möglich von “The Rain” erkunden, dabei ist es wichtig die Anziehungskraft von Objekten zu deinem Nutzen zu machen, denn Treibstoff und Material sind in diesen Zeiten teuer.

Der erste Eindruck
Nach einigen Anfangsschwierigkeiten mit dem Spiel, welche mit einem Restart des iPods wieder behoben wurden, konnte es auch gleich losgehen.

Bevor es zum Abschuss kommt erst planen...

Bevor es zum Abschuss kommt, erst planen...

Beim Starten der Kampagne wird einem vorerst die oben erzählte Geschichte in Text und Sprache erklärt; leider bisher nur auf englisch, mit Schulenglisch ist aber alles durchaus verständlich. Danach wird einem das Interface, Vorgehen und Steuerung in einigen Einleitungsleveln erklärt. Hauptaufgabe ist es rot-markierte Felder zu orten und anzupeilen. Ist dies geglückt, färben sich diese Felder grün und man hat das Level beendet. Scheint leicht, ist es aber weniger, denn durch Eiskristalle  in der Umgebung, welche eine eigene Anziehungskraft haben, werden die Raketen in ihrer Flugbahn gestört; es ist also wichtig diese Objekte als Hilfsmittel zu nutzen, um auf schnellstem Wege alle Felder anzupeilen.
Ist man im Fieldview,  hat man die gesamte Karte in Sicht und kann sich so erst einmal ein Überblick über die Situation verschaffen. Es ist nun wichtig sämtliche Einstellungsmöglichkeiten perfekt aufeinander abzustimmen.
Insgesamt vier Sachen muss man beim Abfeuern der Rakete beachten. Da wäre zu einem die Richtung, welche mit Hilfe eines Kompass und einer Nadel koordiniert wird. Desweiteren ist es wichtig, die Art der Rakete auszuwählen. Insgesamt stehen einem drei Peilraketen zur Verfügung, welches ein weiteres Mal 0-2 Mal im Flug gefeuert werden können, um so die Richtung zu ändern.

...dann die letzten Einstellungens setzen und prüfen...

...dann die letzten Einstellungens setzen und prüfen...

Zu guter Letzt das wichtigste: Feuerschub und Brenndauer der Rakete. Beides wird mit einem Regler in der “FireControl” eingestellt.
Durch einen Button auf der rechten Seite des Bildschirms, wird dann der Abschuss eingeleitet. Im Flug muss man dann, nah an einem Feld, mit Hilfe eines weiteren Buttons einen Ultraschall, oder bei Benutzung der Stage-Raketen einen weiteren Stoß abfeuern. Die Raketen kann man übrigens durch Neigen des Gerätes im Winkel ändern.

Ist einem der erste Abschuss nicht geglückt, muss man nicht verzweifeln. Der letzte Weg der fehlgeschlagenen Rakete wird durch  Linien markiert, sodass man die Einstellungen beim nächsten Versuch anpassen kann. Sämtliche Regler lassen sich ohne Probleme präzise setzen. Nervenaufreibende Momente in der “FireControl” können also nicht entstehen.

Am Ende einer Mission wird dann die Gesamtpunktzahl durch verschiedene Indikatoren, wie zum Beispiel die Anzahl verbrauchter Raketen, errechnet. Je nach dem kann man dann verschiedene Medaillen und Auszeichnungen gewinnen. Wem das Spiel dann doch zu schwer ist, hat die Möglichkeit in den Optionen eine passende  Stufe einzustellen.

Bis jetzt sind mir nur wenige Kinderkrankheiten aufgefallen. Manchmal kann es dazu kommen, dass der “Stoß-Button” nur einmal bei einer 3-stage Rakete funktioniert. Mit einem Neustart des Spiels sind die Probleme aber schnell behoben.

Audio und Visual
Großartig, großartig, gorßartig!  Viel mehr kann man dazu einfach nicht sagen. Das Spiel punktet mit schönen Artworks. Hintergrund, Schiff, Interface und Raketen passen perfekt zur Story. Dass hier viel Arbeit drinsteckt sieht man sofort.

...und die Rakete auf Reise schicken!

...und die Rakete auf Reise schicken!

Und das ist nicht alles! Die erfassende Musik und  Effekte setzten nocheinmal eins drauf. Bei “G” sind Kopfhörer Pflicht. Sämtliche Dialoge wurden vertont, die Stimme wirkt sympathisch und die im Hintergrund laufende Musik nervt nicht im Geringsten, im Gegenteil, sie ist entspannend und passt einfach zum Geschehen. Nur ein wenig mehr Soundtracks hätten wir uns gewünscht.

Fazit
Es scheint fast, als ob wir hier einen kleinen, oder auch großen Insidertipp gefunden haben. “G” von Soma Games besitzt eine durchdachte und kluge Story, die uns gefällt. Das Game strotzt nur so vor genial aufbereiteten Grafiken und Sounds, dass uns nahezu die Spucke weg bleibt. Wer mal auf entspanntes Spielen wartet, sollte sich “G” nicht entgehen lassen. Für die Möglichkeiten im Spiel, ist der Preis noch etwas hoch angesiedelt. Angekündigte Updates, wie zum Beispiel das Erstellen eigener Missionen, welche später sogar mit Freunden geteilt werden könne, sollten noch mal zu Bedenken geben, ob ein Kauf nicht in Erwägung gezogen werden sollte.

G

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G, Gravity, somagames

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